KI ist gekommen, um zu bleiben – meine Highlights von der techConference 2026 in Wien

Unter dem Motto „no Marketing – just IT“ ging es um weit mehr als nur den nächsten Hype. Meine Top 3 Key-Takeaways:

1️⃣ KI bleibt das Fundament: Von KI-Chat bis Agentic AI – KI ist keine Spielerei mehr, sondern die Basis für echte Business-Wertschöpfung.

2️⃣ Cloud & Souveränität: Digitale Unabhängigkeit und Cyber-Security sind im Jahr 2026 die wichtigsten Säulen moderner Cloud-Architekturen.

3️⃣ Blick in die Zukunft: Sogar Quantencomputing war Thema. Was gestern noch Science-Fiction war, rückt spürbar näher an reale Business-Cases heran und könnte bereits in 2 Jahren Realität werden!

Obwohl sich das Thema KI wie ein roter Faden durch die gesamte Konferenz durchzog, blickte die Veranstaltung weit über den Tellerrand hinaus. Das Programm bot eine perfekt balancierte Mischung aus strategischen Keynotes, praxisnahen Use Cases und tiefgehenden technischen Deep Dives.

Besonders spannend: die Verbindung der folgenden Kernbereiche:

  • AI Business Solutions & Agentic AI: Der Fokus lag 2026 nicht mehr nur auf einfachen Chat-Assistenten. Gezeigt wurde die nächste Evolutionsstufe – KI-Agenten, die eigenständig komplexe Workflows in Unternehmen übernehmen und steuern können.
  • Cloud, Souveränität (Sovereignty) und Resilienz: In Zeiten zunehmender globaler Vernetzung und gleichzeitig strengerer Regulatorien war die Frage nach digitaler Souveränität ein echter Publikumsmagnet. Wie betreiben wir Cloud-Infrastrukturen sicher, datenschutzkonform und unabhängig? Experten und Expertinnen lieferten hierzu klare, zukunftsfähige Architekturen.

Mein Fazit: Bereit für das, was kommt

Die techConference hat unmissverständlich klargemacht, dass der digitale Wandel kein Ziel ist, das man irgendwann erreicht, sondern eine fortlaufende Transformation. Wer jetzt zögert, KI-Lösungen sinnvoll zu implementieren, Cloud-Souveränität strategisch zu planen oder neue Skills im Team aufzubauen, verliert langfristig an Wettbewerbsfähigkeit.

Die Zukunft ist agil, datengetrieben und intelligent – und ich freue mich darauf, diese Entwicklungen aktiv mitzugestalten.

Microsoft Exchange-Schwachstellen

Anfang des Monats wurden Microsoft Exchange Server-Zero-Day-Schwachstellen bekannt, für diese es mittlerweile Patches gibt. Aber nicht nur die Einspielung der Updates sind wichtig, sondern auch die Überprüfung, ob der Server bereits kompromittiert wurde. Leider lässt sich das nicht so einfach feststellen. Abhilfe bringt nun ein von Microsoft veröffentlichtes, neues Tool, welches laut Angaben Spuren des Angriffes beseitigen soll. Das Tool heißt Exchange On-Premises Mitigation Tool (EOMT) und ersetzt ExchangeMitigations.ps1.

Update am 14.04.2021: Microsoft hat im Rahmen des monatlichen Patchdays weitere Updates für Schwachstellen des Exchange-Servers bereitgestellt.

Quelle: Reparatur-Tool für Hafnium-Angriffe auf Exchange, sichere CUs für Exchange 2016/2019 | WindowsPro

Microsoft veröffentlicht neue Security-Updates für Exchange | WindowsPro

Weitere nützliche Links:

CSS-Exchange/Security at main · microsoft/CSS-Exchange · GitHub

Description of the security update for Microsoft Exchange Server 2019, 2016, and 2013: March 2, 2021 (KB5000871)

HAFNIUM targeting Exchange Servers with 0-day exploits – Microsoft Security